Tipps für SEO & Online-Marketing

Gute Headlines schreiben für Deine Landingpage

Gute Headlines schreiben: So erstellst Du Überschriften, die gelesen werden

Eine gute Headline ist weit mehr als eine große Überschrift am Anfang einer Webseite. Sie ist häufig der erste Kontakt zwischen Deinem Besucher und Deinem Inhalt. Innerhalb weniger Sekunden entscheidet der Leser, ob er weiterlesen möchte – oder ob er die Seite wieder verlässt.

Gerade im Online-Marketing und bei der Suchmaschinenoptimierung (SEO) spielen gute Überschriften deshalb eine wichtige Rolle. Eine durchdachte Headline kann Aufmerksamkeit erzeugen, den Inhalt klar vermitteln und gleichzeitig dabei helfen, eine Webseite strukturiert und verständlich aufzubauen.

In diesem Beitrag zeigen wir Dir, worauf Du bei Headlines achten solltest und welche Techniken Du für Deine eigenen Webseiten, Blogartikel, Landingpages und Werbeanzeigen nutzen kannst.

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Headline-Checkliste für SEO und Online-Marketing

Was ist eine Headline?

Eine Headline ist zunächst nichts anderes als eine Überschrift. Im Marketing übernimmt sie allerdings eine deutlich wichtigere Funktion.

Sie soll beispielsweise:

  • Aufmerksamkeit erzeugen
  • Interesse wecken
  • ein Problem ansprechen
  • einen konkreten Nutzen vermitteln
  • Neugier erzeugen
  • den Leser zum Weiterlesen bewegen
  • den Inhalt der Seite verständlich zusammenfassen

Eine schwache Überschrift lautet beispielsweise:

„Unsere Dienstleistungen“

Das ist zwar verständlich, aber wenig aussagekräftig.

Eine konkretere Variante könnte sein:

„So unterstützt Du Dein Unternehmen dabei, online besser gefunden zu werden“

Hier wird bereits deutlich, welchen Nutzen der Leser erwarten kann.

Warum sind Headlines für SEO wichtig?

Wenn Du Dich mit SEO für Webseiten beschäftigst, solltest Du Überschriften nicht isoliert betrachten.

Suchmaschinen analysieren den Inhalt einer Webseite und versuchen zu verstehen, welches Thema behandelt wird. Eine logisch aufgebaute Überschriftenstruktur kann dabei helfen, den Inhalt für Suchmaschinen und Besucher verständlicher zu machen.

Besonders wichtig sind dabei:

  • H1: Hauptüberschrift der Seite
  • H2: wichtige Unterüberschriften
  • H3: weitere Untergliederungen
  • H4: zusätzliche Unterpunkte, wenn sie tatsächlich benötigt werden

Dabei sollte die Überschriftenstruktur nicht ausschließlich für Suchmaschinen erstellt werden.

Schreibe zuerst für Deine Besucher und strukturiere anschließend so, dass auch Suchmaschinen den Inhalt gut verstehen können.

 

Die H1-Überschrift

Die H1 ist die wichtigste Überschrift einer einzelnen Seite.

Sie sollte möglichst klar vermitteln, worum es auf der Seite geht.

Beispiel für einen SEO-Blogartikel:

„SEO für Anfänger: So wird Deine Webseite besser gefunden“

Hier werden bereits wichtige Informationen vermittelt:

  • Thema: SEO
  • Zielgruppe: Anfänger
  • Nutzen: bessere Auffindbarkeit
  • Kontext: Webseite

Eine H1 sollte deshalb nicht unnötig kompliziert formuliert sein.

 

Gute Headlines machen neugierig

Eine Headline darf neugierig machen. Genau das ist eine der klassischen Methoden des Copywritings.

Beispiele:

„Machst Du diese SEO-Fehler auf Deiner Webseite?“

oder:

„Warum Deine Webseite trotz guter Inhalte kaum Besucher bekommt“

Solche Überschriften erzeugen eine offene Frage im Kopf des Lesers.

Er möchte wissen:

„Mache ich diesen Fehler vielleicht selbst?“

Das kann die Bereitschaft erhöhen, den Artikel tatsächlich zu lesen.

Wichtig ist allerdings: Die Headline muss anschließend auch halten, was sie verspricht.

Eine Überschrift darf neugierig machen – sie sollte aber nicht bewusst täuschen.

 

Der konkrete Nutzen funktioniert besonders gut

Eine weitere bewährte Methode ist es, den Nutzen bereits in der Headline deutlich zu machen.

Beispiele:

„7 SEO-Tipps, mit denen Du Deine Webseite besser strukturierst“

„So optimierst Du Deine Blogartikel für Suchmaschinen und Leser“

„Mit diesen Grundlagen verbesserst Du die SEO-Basis Deiner Webseite“

Der Leser erkennt sofort, warum sich der Artikel für ihn lohnen könnte.

Gerade bei Blogartikeln und Ratgeberseiten kann eine solche Formulierung sehr wirkungsvoll sein.

 

Zahlen können Headlines konkreter machen

Auch Zahlen können Überschriften interessanter machen.

Statt:

„SEO-Tipps für Deine Webseite“

könnte daraus werden:

„10 SEO-Tipps für eine bessere Webseite“

Oder:

„7 typische SEO-Fehler, die Du vermeiden solltest“

Zahlen vermitteln dem Leser häufig eine klare Erwartung an den Umfang des Inhalts.

Allerdings solltest Du Zahlen nicht künstlich einsetzen. Wenn ein Thema sinnvoll mit fünf Punkten erklärt werden kann, brauchst Du daraus nicht zwanghaft zehn Punkte zu machen.

 

Fragen als Headline einsetzen

Fragen sind eine weitere Möglichkeit, Aufmerksamkeit zu erzeugen.

Zum Beispiel:

„Warum wird meine Webseite bei Google nicht gefunden?“

Oder:

„Ist Deine Webseite wirklich für Google optimiert?“

Solche Headlines funktionieren besonders dann gut, wenn sie eine Frage aufgreifen, die Deine Zielgruppe tatsächlich beschäftigt.

Das ist gleichzeitig ein wichtiger SEO-Grundsatz:

Denke darüber nach, welche Fragen Deine Zielgruppe bei Google tatsächlich stellt.

Diese Fragen können anschließend als Grundlage für Blogartikel, Unterüberschriften und FAQ-Bereiche dienen.

 

Das Keyword sinnvoll in die Headline integrieren

Wenn Du einen SEO-Blogartikel schreibst, solltest Du Dein wichtigstes Keyword beziehungsweise Deine zentrale Suchphrase sinnvoll in die Überschrift integrieren.

Nehmen wir beispielsweise das Thema:

SEO für WordPress

Eine mögliche H1 wäre:

„SEO für WordPress: So optimierst Du Deine Webseite Schritt für Schritt“

Das Hauptthema ist sofort erkennbar.

Wichtig ist jedoch, Keywords nicht unnatürlich in Überschriften zu stopfen.

Eine Überschrift wie:

„SEO WordPress SEO Webseite SEO Optimierung WordPress SEO“

ist weder für Menschen angenehm zu lesen noch professionell.

SEO bedeutet nicht, möglichst viele Keywords unterzubringen.

Es geht darum, Inhalte sinnvoll auf die Suchintention des Nutzers auszurichten.

 

Suchintention: Was möchte der Besucher eigentlich wissen?

Eine der wichtigsten Fragen bei der Erstellung von SEO-Content lautet:

Was möchte jemand wissen, der nach diesem Begriff sucht?

Wenn jemand beispielsweise nach

„SEO Grundlagen“

sucht, erwartet er wahrscheinlich eine verständliche Einführung.

Bei

„WordPress SEO Checkliste“

geht es vermutlich stärker um konkrete Optimierungsschritte.

Und bei

„SEO Agentur Preise“

steht möglicherweise eine kommerzielle Fragestellung im Mittelpunkt.

Deine Headline sollte deshalb möglichst gut zur Suchintention passen.

 

Gute Headlines sind nicht nur für Google wichtig

Bei SEO wird häufig sehr stark auf Suchmaschinen geschaut.

Dabei darfst Du einen entscheidenden Punkt nicht vergessen:

Google liest Deine Webseite nicht als Kunde. Menschen tun es.

Ein Besucher möchte schnell verstehen:

  • Bin ich hier richtig?
  • Bekomme ich hier eine Antwort auf meine Frage?
  • Was bringt mir dieser Artikel?
  • Lohnt es sich, weiterzulesen?

Eine gute Headline beantwortet zumindest einen Teil dieser Fragen.

Deshalb solltest Du Deine Überschriften immer aus zwei Perspektiven betrachten:

Suchmaschine + Mensch

Beide müssen Deinen Inhalt verstehen können.

 

10 typische Fehler bei Headlines

1. Die Überschrift ist zu allgemein

„Marketing Tipps“

ist beispielsweise sehr breit.

Besser:

„7 Online-Marketing-Tipps für kleine Unternehmen“

 

2. Das wichtigste Thema fehlt

Wenn Dein Artikel um Suchmaschinenoptimierung geht, sollte das Thema nicht irgendwo versteckt sein.

Eine klare Überschrift hilft sowohl dem Leser als auch bei der thematischen Einordnung.

 

3. Zu viele Keywords

Keyword-Stuffing macht Überschriften unnatürlich.

Schreibe lieber verständlich und platziere das Hauptkeyword dort, wo es sinnvoll ist.

 

4. Die Headline verspricht etwas, das der Artikel nicht liefert

Das kann kurzfristig Aufmerksamkeit erzeugen, langfristig aber Vertrauen zerstören.

Wenn Du „10 SEO-Tipps“ versprichst, sollten im Artikel auch tatsächlich zehn brauchbare Tipps enthalten sein.

 

5. Zu komplizierte Formulierungen

Eine Headline sollte nicht wie eine wissenschaftliche Abhandlung klingen.

Je nach Zielgruppe darf sie ruhig direkt und verständlich formuliert sein.

 

6. Kein konkreter Nutzen

„Alles über SEO“

ist wenig aussagekräftig.

„SEO für Anfänger: So optimierst Du Deine Webseite Schritt für Schritt“

zeigt deutlich besser, was den Leser erwartet.

 

7. Jede Überschrift klingt gleich

Wenn sämtliche Überschriften nach demselben Muster aufgebaut sind, wirkt ein Artikel schnell monoton.

Variiere zwischen:

  • Fragen
  • konkreten Aussagen
  • Zahlen
  • Anleitungen
  • Problemen
  • Lösungen
  • Nutzenversprechen

 

8. Clickbait

Eine aufmerksamkeitsstarke Headline ist nicht automatisch eine gute Headline.

Übertriebene Versprechen wie „Dieser eine Trick bringt Dich garantiert auf Platz 1 bei Google“ solltest Du vermeiden.

Eine seriöse Webseite sollte auf Vertrauen und nachvollziehbare Aussagen setzen.

 

9. Die Überschriftenstruktur wird ignoriert

Ein langer Artikel ohne klare Zwischenüberschriften ist schwer zu lesen.

Nutze H2 und H3, um Deinen Inhalt logisch zu strukturieren.

 

10. Die Headline wird erst ganz am Ende lieblos erstellt

Die Überschrift sollte bereits bei der Planung Deines Artikels eine Rolle spielen.

Sie hilft Dir sogar dabei, den gesamten Artikel zu strukturieren.

 

Eine einfache Formel für Deine nächste Headline

Wenn Du einmal nicht weiterweißt, kannst Du mit dieser einfachen Struktur beginnen:

[Nutzen] + [Thema] + [konkreter Ansatz]

Zum Beispiel:

„Mehr Sichtbarkeit bei Google: So optimierst Du Deine Webseite für wichtige Suchbegriffe“

Oder:

„Bessere Blogartikel schreiben: So kombinierst Du SEO und leserfreundliche Inhalte“

Natürlich ist das keine starre Formel. Sie soll Dir lediglich als Ausgangspunkt dienen.

 

Headline-Checkliste für Deine Webseite

Bevor Du einen Blogartikel, eine Landingpage oder eine Werbeanzeige veröffentlichst, kannst Du Deine Headline mit diesen Fragen überprüfen:

  • Ist sofort erkennbar, worum es geht?

  • Spricht die Headline meine Zielgruppe an?

  • Wird ein konkreter Nutzen vermittelt?

  • Erzeugt die Überschrift Interesse?

  • Passt sie zur Suchintention?

  • Ist das wichtigste Keyword sinnvoll integriert?

  • Ist die Formulierung verständlich?

  • Vermeidet die Headline übertriebene Versprechen?

  • Passt die Headline tatsächlich zum Inhalt?

  • Macht sie Lust darauf, weiterzulesen?

Wenn Du mehrere dieser Fragen mit „Nein“ beantworten musst, solltest Du Deine Überschrift noch einmal überarbeiten.

 

Kostenlose Headline-Checkliste herunterladen

Du möchtest nicht nur darüber lesen, sondern direkt mit konkreten Beispielen arbeiten?

Ich habe eine kostenlose Headline-Checkliste zusammengestellt. Darin findest Du zahlreiche Headline-Beispiele aus unterschiedlichen Bereichen sowie einen zusätzlichen Check für Deine eigenen Überschriften.

Die Liste kannst Du beispielsweise verwenden, wenn Du:

  • Blogartikel schreibst
  • Landingpages erstellst
  • Webseiten optimierst
  • E-Mail-Marketing betreibst
  • Social-Media-Beiträge erstellst
  • Werbeanzeigen formulierst
  • neue Ideen für Überschriften suchst

 

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Fazit: Gute Headlines sind ein wichtiger Bestandteil Deines Online-Marketings

Eine gute Headline muss nicht kompliziert sein.

Sie sollte vor allem klar, relevant, interessant und ehrlich sein.

Gerade im SEO-Bereich ist es sinnvoll, Suchmaschinenoptimierung nicht isoliert zu betrachten. Ein gutes Keyword kann Dir Besucher bringen – eine überzeugende Überschrift kann anschließend dafür sorgen, dass diese Besucher Deinen Inhalt überhaupt wahrnehmen und weiterlesen.

 

Deshalb gilt:

Optimiere nicht nur für Suchmaschinen. Optimiere für Menschen, die über Suchmaschinen zu Dir kommen.

Wenn Du Deine Webseite langfristig aufbauen möchtest, gehören gute Inhalte, eine sinnvolle SEO-Struktur und überzeugende Headlines zusammen.

Auf Marketingwerkstatt.net findest Du weitere praktische Beiträge rund um SEO, Online-Marketing, Webseiten, Marketing-Automation und den Aufbau einer professionellen Online-Präsenz.

 

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